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In all den Jahren in denen ich Grusskarten gebastelt habe, dachte ich immer, dass das “scrappen” von Fotos nichts für mich ist! Und ich hab gerade rausgefunden wie falsch ich da lag!

Natürlich hab ichs mal versucht und ich hab sogar an einem Kurs von einer meiner beliebtesten Künstlerinnen teilgenommen, aber das war es dann auch schon – bis letzte Woche. Es begann alles damit, dass ich mein Regal hinter meinem Basteltisch neu organisierte. Die Idee war, dass dort Geräte und Materialen stehen, die ich oft benütze sowohl als auch die Dinge an denen ich gerade arbeite damit mein Tisch nicht immer in allem möglichen ertrinkt. Tatsache war allerdings, dass sich jede Menge im Regal ansammelte und mein Tisch wie immer voll bis zum Rand war.

Also habe ich mein Regal ausgeräumt und neu organisiert. Dinge die ich nicht oft benutze bekamen wo anders einen neuen Platz und die Dinge die ich oft benütze wurden bestmöglichst eingeräumt. Dabei fielen mir auch einige alte Kalender von meiner Familie in die Hand. Eigentlich wollte ich sie für meine Karten benützen, aber das hatte nie stattgefunden. Somit entschied ich kurzerhand die Bilder die mir gefallen auszuscheiden und den Rest wegzuwerfen.

Beim ausräumen kam auch ein 15x15cm Album zum Vorschein, dass ich schon vor einiger Zeit mal gekauft hatte und als ich die kleinen Urlaubsbilder von Tasmanien rumliegen sah entschloss ich mich kurzfristig, diese in das kleine Album zu “scrappen”. Einen Tag später hatte ich das kleine Album mit 12 Seiten fertig. Es ist zwar nichts besonderes, aber es war ein Start und es war nur der Anfang!

Ich hatte auch ein paar größere Fotos von meinen Neffen und meiner Freundin Tizz übrig und so verarbeitete ich diese in meinem Kreativjournal. Nachdem es “nur” mein Kreativjournal was entschied ich mich so viel wie möglich von meinen Überbleibseln wie ausgestanzte Formen, gestempelte Wörter, Papierreste etc. die ich fleissig in einer Schachtel gesammelt habe (der wahre “Scrapper” schmeisst nichts weg) zu verwenden. Natürlich musste ich auch mein derzeit beliebtestes Medium verwenden: Sprühfarben. Und ich bin total glücklich mit den Ergebnissen und hab so richtig Lust auf mehr.

So, was war es also, dass mich all die Jahre davon abhielt? Die einfache Tatsache, dass ich keine Fotos auf meine Tisch liegen hatte, die darauf warten “gescrappt” zu werden!

Danke fürs reinschaun und ich würde mich sehr über einen Kommentar von Dir freuen.

Regine

This post is also available in: Englisch

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