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Ein Jahr das für mich nicht schnell genug vergehen konnte – zumindest was das erst halbe Jahr anbelangt.

Aber jetzt erst mal noch ein Rückblick auf Weihnachten 2017:

5 Tage vor Weihnachten setzte ich mich in den Flieger nach Dar Es Salaam in Tansania um meine Freunde Jude und Jon zu besuchen.

Ich musste nur meinen Hin- und Rückflug organisieren, den Rest hatte Jude gebucht. Alles was ich wusste war, das wir die Serengeti und den Ruaha National Park besuchen.

Über die Weihnachtstage waren wir für 3 Nächte in der Serengeti. Das “Camp” war Luxus pur und wir waren nur ganz wenige Gäste. Jeden Vormittag und Nachmittag ging es auf Safari. Gefrühstückt wurde unterwegs – der Koch hat uns immer ein tolles Picknick eingepackt.

Mittags „mussten“ wir ins Camp zurück zum Mittagessen. Anschließend hatten wir so ca 2 Stunden frei, die wir meistens am und im Pool verbrachten.

An heilig Abend wurde ein richtiges Festessen für insgesamt 5 Personen veranstaltet: Ein ganzer Truthahn und jede Menge Beilagen und Salate und hinterher noch Dessert. Ich glaube wir haben nicht mal 20% von dem ganzen Buffet geschafft.

Als Besonderheit kam nach dem Festessen eine einheimische Gruppe und führte ein paar Tänze auf. Am Schluss mussten/durften wir alle – Gäste und Mitarbeiter – mittanzen.

Nach 2,5 Tagen Safari konnte ich die „big five of Africa“ abhacken: Leopard, Elefant, Büffel, Löwe und Nashorn. Natürlich hab ich auch eine Unmenge an anderen Tieren gesehen und dadurch das Jude und Jon sich sehr für Vögel interessieren hab ich zusätzlich noch so an die 150 Vogelarten gesehen!

Serengeti – Sayari Camp

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Dann ging es wieder zurück nach Dar Es Salaam. Jon musste Arbeiten und so machte ich mit Jude einen Übernachtungstrip auf Sansibar, eine vorgelagerte Insel. Die meiste Zeit verbrachten wir in den unzähligen Gässchen von Stone Town.

Kurz vor dem Jahreswechsel stiegen wir wieder in den Flieger nach Ruaha. Ein toller aber eher unbekannter National Park. Dort wohnten wir in einem nagelneuen Camp das in und zwischen großen Felsen hineingebaut ist. Es war einfach fantastisch.

Wieder waren wir morgens und nachmittags auf Safari und diese Mal auch noch zwei Mal auf Nachtsafari. Das muss man speziell buchen. Es fährt dann ein bewaffneter Rancher mit. Mit Lampen suchten wir das Terrain ab und fanden auch so einige nachtaktive Tiere, die man sonst nicht sieht.

An Silvester gab es mit allen Gästen ein Festessen und um 23 Uhr beschlossen wir anzustoßen und dann ins Bett zu gehen, da wir alle wieder früh (5:40 Uhr) raus wollten um auf die nächste Safari zu gehen.

Ruaha – Jabali Ridge Camp

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Falls Du mehr von diesem fantastischen Camp sehen willst, dann kannst Du die Fotos der Camp Webseite hier anschauen.

Nach 3 super tollen Tagen ging es wieder zurück nach Dar und für mich hieß es Koffer packen. Den Morgen des Abflugtages wollten wir noch für eine Kanufahrt nützen. Leider endete dies für mich mit einem Sturz und ich verletzte mir die Schulter. Schon 30 Minuten nach meinen Ausrutscher konnte ich meinen Arm nicht mehr heben. Der Heimflug war eher Tortur.

Zurück in Perth ging ich erst mal ins Krankenhaus. Nachdem die Röntgenbilder nichts hergaben schickte man mich nach Hause, es wird in ein paar Tagen wieder gut sein. 4 Wochen später beschloss ich nochmal einen Arzt zu konsultieren und nach weiteren 2 Wochen war klar das ich unters Messer muss.

Drei Wochen später war es so weit. Danach 6 Wochen Schlinge, nicht Auto fahren, täglich Übungen und jede Menge Schmerztabletten. In dieser Zeit war ich sehr froh viele gute Freunde und Nachbarn zu haben, die mich ausgezeichnet versorgten und sich um mich kümmerten.

Zurück in Perth ging ich erst mal ins Krankenhaus. Nachdem die Röntgenbilder nichts hergaben schickte man mich nach Hause, es wird in ein paar Tagen wieder gut sein. 4 Wochen später beschloss ich nochmal einen Arzt zu konsultieren und nach weiteren 2 Wochen war klar das ich unters Messer musste.

Drei Wochen später war es so weit. Danach 6 Wochen Schlinge, nicht Auto fahren, täglich Übungen und jede Menge Schmerztabletten. In dieser Zeit war ich sehr froh viele gute Freund und Nachbarn zu haben, die mich ausgezeichnet versorgten und sich um mich kümmerten.

Dann hieß es zurück in den Alltag, wieder Arbeiten und jede Menge Physio für die nächsten 8 Wochen.

Glücklicherweise hatte ich schon vor Weihnachten meinen Flug nach Deutschland gebucht und meinen Urlaub genehmigt bekommen und somit konnte ich jetzt in Urlaub fliegen. Da wir eine große Familienfeier hatten war es mir auch wichtig, ansonsten hätte ich es auch verlegen können.

Wie immer hat mich meine Mama mich mit allerlei leckerem Essen verwöhnt. Ich machte mehrere Ausflüge mit Familie und Freunden. Die Highlights waren Biergarten besuche, einen Wellness Tag in Kochel, Firmung meines Neffen Vitus, ein Trip auf den höchsten Berg in Deutschland – die Zugspitze, das Frunzberg Fest in Mindelheim und natürlich das Wochenende mit über 40 Verwandten aus fast allen Ecken Deutschlands. Es war sehr schön mal wieder alle zu treffen. Viel zu schnell verging die Zeit und ich musste wieder in den Flieger steigen.

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Frunsberg Fest

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Zugspitze

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Zurück in Perth begann ein neuer Abschnitt meiner Reha für die Schulter: Es hieß 3x wöchentlich Fitness Studio zum Wiederaufbau der Muskulatur. Es fing relative gemütlich an, da ich ja seit 6 Monaten gar nichts mehr gemacht hatte, aber jeden Monate wurde mein Programm überarbeitet und es wurde anstrengender. Zum Glück gibt alle 5 Wochen neue Übungen, sonst wäre es schon arg langweilig. Also das meine ist es nicht mit dem Fitness Studio, aber ich merke schon das es gut für die Fitness ist und mein Arm und Schulter wieder Muskeln haben. Mal schauen wie lange ich es durchhalte.

Nachdem meine Schulter immer besser wurde, kehrte ab Juli wieder etwas Normalität in mein Leben ein. Ich konnte die meisten alltäglichen Dinge wieder relative gut erledigen und damit nahmen meine Freizeitaktivitäten auch wieder zu. Mein Karten Hobby kam im ersten Halbjahr natürlich zu kurz. Im August ging es dann auch schon mit Weihnachtskarten los.

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Eigentlich wollte ich im ersten Halbjahr meine Pergola erneuern lassen, aber die Angebote die ich bekam waren mir zu teuer. Als ich mit einem guten Freund im August darüber sprach, meinte er, er würde es mir viel billiger machen. Es dauerte nicht lange und schon stand er vor der Tür und baute das Holzgerüst der Pergola ab und nahm alles mit zum überarbeiten. Ein paar Wochen später waren alle Balken wieder auf Vordermann gebracht und er baute sie wieder auf. Als Dach kamen gewellte Polycarbonat Deckplatten drauf. Es ist sehr gut geworden.

Kurz vor der Abreise nach Deutschland bekamen wir einen neuen Zaun installiert und dadurch hatte mein Garten sehr gelitten. Somit beschloss ich das Projekt Gartenerneuerung um ein paar Jahre vorzuziehen.

Also holte ich mir mehrere Angebote ein. Nach einigem verhandeln war die Entscheidung getroffen und 3 Wochen später ging es los. Eigentlich war es nicht geplant alles zu überholen, aber es ergab dann eins zum anderen und schlussendlich war der ganzen Garten erneuert und das Budget kräftig überzogen! 🙂 Aber schön ist es geworden und jetzt bin ich auch richtig froh das alles gemacht ist. Ansonsten hätte ich in ein paar Jahren wieder angefangen.

Natürlich wollen meine Freunde alle den neuen Garten bewundern und so hat es mittlerweile schon einige „Gartenpartys“ mit Kaffee und Kuchen oder abends mit Snacks und Drinks gegeben.

Before

Before

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After

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Ende Oktober machte ich einen Ausflug zum Wave Rock mit meiner Freundin Claudia. An einem Samstag früh morgens sind wir los und sind durch wunderschöne Natur zum Lake Grace gefahren. Natürlich hielten wir mehrfach um Wildblumen order andere Attraktionen zu bewundern. In Lake Grace blieben wir über Nacht. Zum Abendessen gesellten wir uns in den örtlichen Sportsclub, der an diesem Abend eine Halloween Party veranstalteten. Nach einem kurzen Frühstück machten wir uns früh wieder auf Richtung Wave Rock. Unterwegs kamen wir an mehreren Salzseen vorbei, es sah sehr schön aus.

Am Wave Rock angekommen machten wir uns erst mal im Besucherzentrum schlau und dann wanderten wir zum Wave Rock. Die Welle ist wirklich faszinierend. Wir liefen erst am Rand entlang und entdeckten dann einen Weg nach oben. Es war total überraschend, das der Felsen hinter der Welle mega gross ist. Das haette ich nicht gedacht. Wir sind dann sozusagen über den Rücken der Welle auf die andere Seite gelaufen und dort wieder nach unten. Am Fuße entlang wanderten wir durch einen tollen Wald zum Hippo Yawn, eine Felsenformation die wie ein gähnendes Flußpferd aussieht. Von dort wanderten wir zurück zum Auto und Besucherzentrum wo wir uns ein Mittagessen genehmigten. Dann war es schon wieder Zeit um die Rückfahrt nach Perth anzutreten. So ca nach 4 Stunden waren wir wieder zuhause.

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Fast den ganzen Dezember über habe ich immer wieder Übernachtungsgäste und so bin ich gut eingespannt.

Bisher habe ich nur einen Adventskranz aufgestellt, aber die restliche Deko liegt schon bereit. Deko und noch ein paar andere Vorbereitungen für Weihnachten stehen noch an, aber dann kann ich hoffentlich die restliche Adventszeit mit meinen Besuchern genießen.

Weihnachten wird dieses Jahr mal wieder in Perth gefeiert. Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich frei und ich denke nach all meinen Besuchen werden mir die freien Tage gut tun. Geplant ist nicht viel, einfach mal die Seele baumeln lassen, basteln, an den Strand gehen, Freunde treffen und den dann hoffentlich eingetroffenen Sommer genießen.

Ich wünsche Dir/Euch ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein fantastisches Neues Jahr 2019.

This post is also available in: Englisch

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